Volles Haus und beste Stimmung beim Eisenberger Seniorentag
10.09.2026
Sie haben gespannt zugehört, sich bewegt und getanzt, Gespräche geführt und das Essen genossen: Beim Eisenberger Seniorentag am 9. September in der Stadthalle „Gunther Emmerlich“ war die gute Stimmung spürbar. Besonders erfreulich für das Organisationsteam des Seniorenbeirats: Die Zahl der Gäste lag deutlich über den Erwartungen.
Unter dem Motto „Eisenberg – meine Heimat!“ erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag
Für einen fröhlichen Auftakt sorgten die Kinder der AWO Regenbogen, die den Seniorentag singend eröffneten. Anschließend blickte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter bei seinem Vortrag „Tiergarten-Erinnerungen: Von den Anfängen bis heute“ auf die Geschichte des Eisenberger Tiergartens zurück und weckte damit bei vielen Gästen ganz persönliche Erinnerungen.
Eine besondere Anerkennung erhielt an diesem Tag auch der Eisenberger Seniorenbeirat für sein Engagement für die älteren Menschen in der Stadt. Vorsitzende Runa Hüttner nahm stellvertretend für die Arbeit des Beirats das „Grüne Herz“ von Guntram Wothly, Ehrenamtsbeauftragter der Thüringer Staatskanzlei, entgegen.
Auch Bürgermeister Michael Kieslich nutzte den Seniorentag für Gespräche mit den Gästen und freute sich gemeinsam mit dem Seniorenbeirat über die hohe Besucherzahl: „Die große Resonanz zeigt, wie wichtig solche Angebote sind. Mein Dank gilt dem Seniorenbeirat und allen, die diesen Tag möglich machen“, sagt Kieslich, der die Gäste vor Ort begrüßte.
Informationen, Bewegung und praktische Angebote
Neben dem Bühnenprogramm bot der Seniorentag viel Gelegenheit, sich zu informieren und verschiedene Angebote direkt auszuprobieren. Die JES Verkehrsgesellschaft war beispielsweise mit einem Linienbus vor Ort. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher testen, wie das Ein- und Aussteigen mit Rollator oder bei eingeschränkter Beweglichkeit funktioniert. Gleichzeitig gab es Informationen rund um Fahrmöglichkeiten, Tarife und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Auch Bewegung gehörte zum Programm: Bei einer gemeinsamen Gymnastikrunde konnten die Gäste selbst aktiv werden. Außerdem lockte die stimmungsvolle Musik von "Schlagerdoktor" Olaf Lämmer die Tanzfreudigen aufs Parkett.
An den Ständen in der Stadthalle standen zahlreiche Ansprechpartner für Fragen rund um Gesundheit, Pflege, Mobilität, Begegnung, Freizeit und Unterstützungsangebote im Alltag bereit. Gerade der direkte Austausch machte den Seniorentag zu mehr als einer Informationsveranstaltung: Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, miteinander und mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen.
Gut versorgt durch den Tag
Für die Verpflegung sorgten Michaela Frühauf und ihr Team vom Kochstudio. Dank der lokalen Unterstützung von Stadtwerken, der Wohnungsgenossenschaft und der Volksbank, wartete am Nachmittag außerdem eine kleine Überraschung auf die Gäste: Kaffee und Kuchen gab es kostenlos.
Wer sein Wissen über Eisenberg testen wollte, konnte sich am Eisenberg-Quiz versuchen. Unter allen Teilnehmenden wurden drei Überraschungstüten der Eisenberger Innenstadtinitiative verlost. Stellvertretend für die Initiative war Christine Daum vor Ort und überreichte die Präsente.
Viele Partner machten den Seniorentag möglich
Mit ihren Informations- und Mitmachangeboten trugen zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Unternehmen zum abwechslungsreichen Programm bei. Beim Seniorentag vertreten waren:
AWO Kreisverband Saale-Holzland e. V., CareTable, DRK-Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda e. V., Eisenberger Kunstverein e. V., Gesundheitszentrum Elan, JES Verkehrsgesellschaft mbH, der Kreissportbund, das Landratsamt Saale-Holzland-Kreis mit dem Projekt AGATHE und dem Gesundheitsamt, der Pflegestützpunkt Eisenberg, die Stadt Eisenberg mit der Stadtbibliothek, Utes Seniorentreff, die Volksbank Eisenberg eG, die Volkssolidarität Regionalverband Ostthüringen e. V. sowie die Waldkliniken Eisenberg.
Die Stadt Eisenberg und der Seniorenbeirat bedanken sich bei allen Mitwirkenden, Ausstellern, Unterstützern und Sponsoren, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben – und natürlich bei den vielen Besucherinnen und Besuchern, die die Stadthalle mit Leben gefüllt haben.








